Freitag, 5. Februar 2010
Selbstportrait
Samstagabend, die Freundin ist mit den Kindern zu den Schwiegereltern verschwunden, also Ruhe im Haus und genug Zeit mal ein paar neue (Selbst-)Portraits von mir selbst zu schiessen.
Draussen ist es bitter kalt, also drinnen den ganzen Kram aufgebaut ein Bier aufgemacht, Musik eingelegt und losgehts.
Erstmal eine Skizze gezeichnet, wie es aussehen soll:
Hauptlicht von vorn rechts setzte ich mit einem ein Metz 60 durch eine 60er Softbox mit Doppeldiffusor, auf ca 2m Leuchtenstativ, Haar und Schulterlicht kommt von oben über meinen DIY Galgen (darüber Später mehr), daran hängt auch eine 60er Softbox mit Doppeldiffusor + Metz 60 auf je 1/16 Leistung .
Hier die Wirkung des Haar/Schulterlichtes einzeln ohne Haupt- und Aufhellicht:
Es verleiht dem Portrait eine sehr schöne Plastizität, das mag ich.
Von unten links, damit die Schattenseite nicht absäuft und etwas Zeichnung bekommt, noch ein kleiner Canon 580EX auf 1/32 Leistung. Den Zoom stellte ich auf auf Weitwinkel +Aufsteckdiffusor und schickte ihn zudem durch einen -1,5 Stop Diffusor als Aufheller (der berüchtigte Killerfunken, hat besser ausgesehen als diverse Reflektoren)
Der Hintergrund hängt ca anderthalb Meter hinter mir am Kleiderschrank, und wird dieses mal nicht beleuchtet, das sah doof aus)
Der Aufbau sah so aus:
Da niemand da war den ich nötigen konnte, musste ich den Selbstauslöser bemühen, die Kamera stand ca zwei meter vom Aufbau entfernt, auf einem Stativ in Augenhöhe. Brennweite um die 100mm, Belichtungszeit von der Kamera 1/50-1/100stel Sek (Blitzleuchtzeit ca 30.000stel Sek) bei Blende 8-11 und Iso 50.
Da ja auch zum scharfstellen niemand da war, benutzte ich dieses wehrlose Model, welches ich an genau der stelle Platzierte auf die die Kamera ausgerichtet war. ;-)
Wenn man nun vor der Kamera steht und in das Objektiv blickt, kann man ziemlich genau sehen wo man später auf dem Bild ist: man sieht die einzelnen Linsenringe im Objektiv und stellt sich so hin das sie den gleichen Abstand zueinander haben, dan ist man mit dem Kopf in der Mitte des Bildes. Rustikale aber funktionelle Methode, wenn mal keiner da ist.
Und das ist dabei entstanden:
Hauptlicht von vorn rechts, Haar/Schulterlicht von oben (so ab mitte Kopf ) und die linke Wange wird von unten etwas aufgehellt.
Bis zum nächsten mal!
MfG Knüppi
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